Achtsamkeit

Achtsamkeit in Hamburg, Begleitung für PaareIm folgenden Artikel geht es um die Vermittlung von Achtsamkeit in der Eheberatung für Paare. Im ersten Teil geht es um das Verständnis von Achtsamkeit im Allgemeinen. In dem darauffolgenden Teil geht es um verschiedene Erfahrungsaspekte, die Paare und Einzelne im Zusammenhang mit Achtsamkeitspraxis machen können. Danach wird mit Praxisbeispielen der Nutzen von Achtsamkeit für Paarbeziehungen erklärt.

Achtsamkeit in Beziehungen

Ein Bekannter sagte einmal: Beziehungen funktionieren oder sie funktionieren nicht. Ich finde, dass das nicht stimmt. Jedes Paar hat immer mal wieder mal eine Zeit, in der es besser oder schlechter läuft. Außerdem lässt sich eine Paarbeziehung positiv verändern. Ein Problem in Partnerschaften ist die Selbstbezogenheit bzw. das fehlende Verständnis füreinander. Praktizierte Achtsamkeit – im Rahmen eines Achtsamkeitstraining – ist eine Möglichkeit, um das zu verändern.

Was ist Achtsamkeit – eine Einführung

Die Achtsamkeit (smrti, Sanskrit) ist im wesentlichen eine Geisteshaltung und praxisorientierte Philosophie im Buddhismus. Sie kann durch stetige Praxis bzw. Achtsamkeitsschulung vertieft werden. Ein mögliches Ergebnis ist eine besondere Form der Wachheit bzw. Klarheit.
Eine mögliche Form der praktizierten Achtsamkeit ist die Meditation. Der Begriff Meditation umfasst verschiedenste, in östlichen Kulturen und Traditionen beheimatete, spirituelle Übungen.
Meditation und Yoga sind seit den späten sechziger Jahren – der Zeit der Hippie-Bewegung und der Backpackerreisenden – durch ein verbreitetes Interesse an Spiritualität und Bewusstseinserweiterung im Westen bekannt. Beispielhaft hierfür ist die Zen-Meditation des Zen-Buddhismus.

Viele Menschen interessieren sich für Meditation: Aus dem anfänglichen Interesse an Meditation ist gegenwärtig eine unüberschaubare Vielfalt an unterschiedlichsten Angeboten bzw. Möglichkeiten geworden, Meditation zu praktizieren. Meditation und Achtsamkeitpraxis sind im Trend: Sie gehören heutzutage zu den Standartangeboten in Volkshochschulen, in den Städten sind große Meditationszentren entstanden, Übungs-Anleitungen sind als DVD-Video bzw. CD-Ausgabe erhältlich, und, und, und.

Obwohl es sich schwer tut damit, ist das Gesundheitssystem im Wandel. Krankenkassen fördern mittlerweile alternative Angebote: Kursgebühren für Meditation, Qigong und Stressbewältigungsangebote werden teilweise erstattet.

Achtsamkeitspraxis in der Psychotherapie

Immer mehr wissenschaftliche Studien untersuchen die Auswirkungen von Meditation und Achtsamkeitspraxis auf die menschliche Psyche. Die Ergebnisse sprechen für sich: Die Resilienz-Forschung bestätigt auf deutliche Weise den Wert von praktizierter Achtsamkeit bezogen auf Stressprävention und Gesundheitserhaltung. Das führte zu Veränderungen in Organisationen und Unternehmen: Betriebe fördern Mitarbeiter in Fortbildungen, die auf Achtsamkeit basieren. Sie stellen den Mitarbeitern Räume zur Verfügung für Meditation. Achtsamkeit hat in die gegenwärtige Psychotherapieszene Einzug gehalten. Immer öfter berücksichtigen psychosomatische Kliniken in ihren Therapiekonzepten auch Angebote, die auf Achtsamkeitinhalten aufbauen.

Die westliche Gesellschaft hat den Wert der Achtsamkeit für den stressbelasteten Menschen erkannt. Achtsamkeitstraining kann ihn dabei unterstützen, bei sich zu bleiben und sich nicht zu zerstreuen im stressigen Alltag.

Wie Achtsamkeitstraining in der Partnerschaft helfen kann

Es gibt mittlerweile Paartherapie-Praxen, die Achtsamkeitspraxis als ein wesentliches Element in ihr Praxiskonzept integrieren. Dort erfahren und lernen Paare, wie sie die Beziehungsgestaltung und die Kommunikation positiv verändern können. Ganz praxisnah werden Kompetenzen mit Erklärungen und anschließenden Übungen vermittelt. Im Alltag können die Erfahrungen in ersten Schritten umgesetzt werden. Das geschieht erfahrungsgemäß von ganz alleine.

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